Ai Se Eu Te Pego, Ai Ai Se Eu Te Pego. Ohrwurm erfolgreich platziert? Gern geschehen! Die Algarve, was für ein herrliches Fleckerl Erde. Kennt Ihr dieses Gefühl wenn Ihr unter der Woche mitten in der Nacht aufwacht, kurz auf die Uhr seht und noch über 5 Stunden bis zum Weckerläuten habt? Ähnliche Glücksgefühle ruft diese malerische Landschaft in einem hervor. Die Algarve im Sommer natürlich Championsleague, frage nicht – aber auch wenn euch im Jänner die Winterdepression packt, ist Sie der perfekte Zufluchtsort um milde Frühlingsluft um die 18 Grad zu inhalieren und dringend benötigtes Vitamin D aufzusaugen. In den windgeschützten Buchten ist für Hartgesottene, oder Hartgesonnene sogar das Baden bereits möglich. Es gibt die Option direkt in die Algarve zu fliegen, ich empfehle euch allerdings die Anreise über Lissabon. Diese wunderbare, fast schon kitschig romantische, Stadt lässt sich gut in 2 Tagen erkunden. Genießt ein paar Gläschen Rotwein, oder den ein oder anderen Kübel Sangria, stattet dem Torre de Belem und Castelo de Sao sowie der Golden Gate Bridge einen Besuch ab und schlendert durch die schönen Gassen und Märkte der portugiesischen Hauptstadt.

Lissabon

Organisiert euch einen Mietwagen, hofft dass Ihr bei der Ausgabe das selbe Upgrade-Glück wie wir habt „You’ve ordered a small benzin, i give you a big diesel“ und macht euch auf in den Süden Portugals. Die Fahrt nach Lagos, dem wohl perfekten Start für euren Trip, dauert in etwa 2 Stunden und 45 Minuten. Herzlich willkommen, ihr seid nun im Paradies. Checkt in eurer Unterkunft ein, schnappt euch eure 7 Sachen und erkundet einfach ohne Zeitdruck die utopisch schöne Gegend. Hinter jeder traumhaften Bucht, verbirgt sich schon das nächste Highlight. Vergesst allerdings nicht auf gutes Schuhwerk, die paradiesischen Sandstrände sind oftmals nur über sehr viele Treppen und abenteuerliche Wanderwege zu erreichen. No pain, no gain – würde der Selfie-Disco-Pumper wohl sagen.

Beim Farol da Ponta da Piedade, wo Ihr einen atemberaubenden Blick auf den Sonnenuntergang erhaschen könnt, treibt sich übrigens eine kuschelbedürftige schwarze Katze herum, die sich solange streicheln lässt bis sie bemerkt dass Ihr nichts zum Essen dabei habt. Dies prüft der schwarze Panther natürlich selbst, indem er sogar versucht euren Rucksack zu öffnen. Egoistische Menschen!

Majestätische Gadse

Wurde die Zeit in Lagos und Umgebung ausreichend genossen, fast schon verpflichtende Weiterfahrt Richtung Osten. Absolute Empfehlung: Parken am Parkplatz Bengali Caves, und von dort eine Wanderung von einer, richtig geraten, paradiesischen Traumbucht zur nächsten. Jeglicher Beschreibungstext eigentlich sinnlos, das Gefühl wenn man den USB Stick beim allerersten Versuch richtig reinsteckt ist schließlich auch nicht in Worte zu fassen. Ja, den USB-Stick!

Hier könntest du liegen

Ich will euch nicht weiter mit Superlativen nerven – traumhaft, paradiesisch, Paradeiser, utopisch, wunderbar, sensationell – sie alle treffen einfach zu. Gerne möchte ich euch aber noch einen Tipp von Herzen geben: stattet auch dem „Hinterland“ einen Besuch ab und verbringt eine Nacht im „Herdade Da Corte“ mit abendlichen Besuch in der kleinen aber feinen Stadt Tavira. Und von hier aus, ist es auch nicht mehr weit bis nach Andalusien, dem nächsten – ich suche nach einer neuen Superlative – AFOCH SAUGEILEN Fleckerl Erde.

Der Ausblick vom Herdade da Corte

Abschließend noch ein paar Impressionen