Die Hauptstadt Italiens ist immer eine Reise wert. Skeptisch? Es gibt ein Eisgeschäft mit 150 Sorten. Ja du hast richtig gelesen. 150 Sorten. Wer jetzt nicht nach Rom will hat doch einen an der Waffel. Jeglicher Reisebericht erübrigt sich eigentlich. Genug der flachen Witze. Die besagete Eisdiele nennt sich übrigens “Gelateria della Palma” und ist trotz Touristenansturms gut organisiert, sodass die Wartezeiten relativ kurz sind. Kurz ist auch die Anreise nach Rom selbst, von Wien aus fliegt man etwa eine Stunde und zehn Minuten. Allerdings muss man, angekommen in Italien, vom Flughafen vorzugsweise mit dem Zug noch rund 40 Minuten nach Rom einefoahrn, wie wir auf wienerisch sagen würden.

” Die Hauptstadt Italiens ist immer eine Reise wert. Skeptisch? Es gibt ein Eisgeschäft mit 150 Sorten.”

Der organisierte Reisende bucht sich am besten ein Hotel in der nähe des Hauptbahnhofs, genannt “Termini, da hier so gut wie alle wichtigen Verbindungen Roms zusammenkommen. Sprich Busbahnhof, Ubahn, Züge. Den Hauptbahnhof selbst am Besten meiden, vorallem nachts gibt es eindeutig schönere Orte. Versteh mich nicht falsch, als Donaustadt-Prolet und U6 Liebhaber quasi Heimatgefühl vom allerfeinsten, aber Termini dann doch nochmal andere Liga. Abends begiebt man sich lieber in den Stadtteil “Trastevere”. Gutes Essen, guter Wein, viele Lokale, oftmals Livemusik von Straßenmusikern. Lebensfreude pur. Und genau das macht Rom aus. Natürlich sind auch die Touristenklassiker schön anzusehen. Kolosseum, spanische Treppen, Trevi Brunnen, Vatikan und so weiter und sofort. Aber überall Menschenmassen Ende nie, wer also einen ruhigen Entspannungsurlaub machen möchte ist in Rom definitiv falsch aufgehoben. Wichtigstes Utensil neben viel Wein: bequeme Schuhe. Ohne bequemen Schuhen hast du in Rom schon verloren. Im Sommer dazu noch utopische Hitze. Sprich zweitwichtigstes Utensil: viel Eis. Man kann Rom durchaus zu Fuss erkunden wenn man fit auf den Beinen ist. Wem die Hitze zuviel wird, sollte einen Tagesausflug nach Sperlonga wagen, sicher einer der schönsten Strände Italiens und per Zug in etwa zwei Stunden zu erreichen.
Zusammengefasst ist man neben den Besuchen der klassischen Touristenhotspots dringend dazu angeraten, sich einfach mal hinzusetzen, eine Pizza zu genießen, ein Glas Wein zu trinken und dabei in all der Hektik wild gestikulierend das Lebensgefühl Italiens aufzusaugen.

Top: Limoncello, Trastevere, Pizza, Eis, Kaffee, Heimat von Franscesco Totti
Flop: Menschenmassen, nur 150 Eissorten